M-Gender

Gesundheitsförderung für informell pflegende Frauen und Männer

In Deutschland sind aktuell ca. 4,5 Mio. Menschen mit der Pflege ihrer Angehörigen (Eltern, Partner*innen oder Freund*innen) beschäftigt. In Anbetracht des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass die Zahl der pflegenden Angehörigen in den nächsten Jahren noch steigen wird. Die Pflege von Angehörigen kann zu erheblichen Belastungen führen. Frauen und Männer sind in unterschiedlichem Ausmaß in diese Pflege eingebunden und von den Belastungen betroffen. Spezifische Gesundheitsförderungsangebote für diese Gruppe sind bisher kaum vorhanden.

Dieses Projekt zielt darauf ab, den Alltag von informell pflegenden Frauen und Männern besser zu verstehen und darauf aufbauend Ansatzpunkte für ein Förderung der mentalen Gesundheit in dieser Gruppe zu finden. In enger Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen und den mit informell Pflegenden selbst wird im Projektverlauf eine Intervention zu Förderung der mentalen Gesundheit entwickelt und erprobt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen von pflegenden Frauen und Männern gerecht wird. Digitale Ansätze werden hierbei eine wichtige Rolle spielen, weil sie eine große Flexibilität erlauben und sich leicht in den zeitlich eng getakteten Alltag der informell Pflegenden integrieren lassen.    

 

Laufzeit
01.04.2021 –31.03.24

 

Kontakt

Projektleitung

Dr. Tilman Brand, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS

Projektkoordination

Hande Gencer M.A., Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS

 

Förderer

GKV-Bündnis für Gesundheit